Freundschaften

21.-25.08.2026

Ein Festival für alle, die Freundschaften neu entdecken wollen. Was ist Freundschaft in Zeiten zunehmender Zweifel und Umbrüche? Wie oft ist es gerade ein Freund, der den Unterschied macht, die Freundin, die alles verändert? Sicher ist: Ein guter Freund zu sein / eine gute Freundin, ist eine Entscheidung, sie verlangt Loyalität, manchmal auch Mut. Es ist eben nichts Selbstverständliches. Freundschaften wollen wir beleuchten, diese im Vergleich zur Liebesbeziehung seltsam unterbelichtete und zugleich kaum zu überschätzende Verbindung. Und auch ihre Formenvielfalt reicht ins Unermessliche. Die Schriftstellerin und Theaterautorin Maxi Obexer hat die Summer School Südtirol 2015 mit dem Ziel gegründet, wichtige Fragen der Gegenwart mit der Öffentlichkeit zu teilen, und dabei die Erfahrungen und das Wissen von Expert*innen aus verschiedenen Bereichen zusammenzuführen. Die Summer School Südtirol ist eine internationale, lokale und interdisziplinäre Veranstaltung für neue Gedanken und offene Geister. Zum Team gehören Anna Heiss, Maria Lobis, Carmen Torggler und Jenny de Negri. Alle Veranstaltungen finden im Schloss Velthurns in Feldthurns in Südtirol statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig, Spenden sind willkommen. Gerne können Sie auch an einzelnen Veranstaltungsabenden teilnehmen. Sie beginnen jeweils um 18 Uhr.

Programm

21.08.2026 – 25.08.2026

Freitag, 21. August 2026, 18 Uhr

Freundschaften bilden Kultur

Eröffnung – Begrüßung, Eröffnungsrede, Impuls, Lesung, Konzert

Begrüßung

Leo Andergassen
Direktor Schloss Velthurns
Leo Andergassen

Leo Andergassen © privat

Hedwig Unterfrauner
Kulturreferentin der Gemeinde Feldthurns
Hedwig Unterfrauner

Hedwig Unterfrauner © privat

 

Eröffnungsrede

Maxi Obexer
Schriftstellerin, Theaterautorin, Gründerin der Summer School Südtirol
Maxi Obexer

Maxi Obexer © Nane Diehl

Frauen-Freundschaften als Kulturgeschichte

Sie schrieben, dachten, experimentierten – und trugen zu einer kulturellen Geschichte bei, die bis heute zu wenig bemerkt wird.

 

Impuls

Rut Bernardi
Autorin, Präsidentin SAAV, Klausen
Rut Bernardi

Rut Bernardi © Iaco Rigo

Maria Theresia Sanoner de Burdengëia (1759-1809): Der gewagte Schritt

Die Geschichte der Chorfrau Benedikta von St. Kassian zu Säben

Ed. Raetia 2021

 

PAUSE

 

Lesung

Ricardas Kiel
Autor*in, Leipzig
Ricardas Kiel

Ricardas Kiel © Julia Vogel

stell dir vor / was / stell dir vor dein Körper / wäre auch mein Körper

 

 

Konzert

Les Reines Prochaines
Autorinnen-Band, Basel
Reines Prochaines

Reines Prochaines © Tobias Madoerin

Scissor*hood

Scisser*hood meint Schwesternschaft mit Schere und scherige Schwesternschaft bedeutet gemeinsames Tun und wissen wie.

 

Moderation: Anna Heiss

Ort

Schloss Velthurns

Uhr

18:00

Samstag, 22. August 2026, 18 Uhr

Freundschaften bis in die letzten Nervenzellen

Lesung, Vortrag & Gespräch

Lesung

Leonie Pürmayer & Jakob Stoiber
Autor*innen, Wien
Leonie Puermayr

Leonie Puermayr © privat

Stoiber

© privat

Konspirative K(l)ammer

 

Vortrag & Gespräch

Prof. Dr. Carmen Morawetz
Professorin für Affektive Neurowissenschaft & Neuropsychologie, Universität Innsbruck
Carmen Morawetz

Carmen Morawetz © Norbert Morawetz

Freundschaft: Was das Gehirn ins Stammbuch schreibt. Eine Spurensuche

Die Neurowissenschaftlerin arbeitet an der Universität Innsbruck und beschäftigt sich damit, wie wir unsere Emotionen regulieren.  Aus ihrer Forschung zeigt Carmen Morawetz, dass soziale Nähe nicht nur tröstet, sondern das Gehirn buchstäblich entlastet. Mit Hilfe von Freund*innen tragen wir schwere Gefühle leichter. Freundschaft erscheint damit nicht als schmückendes Beiwerk des Lebens, sondern als eine grundlegende menschliche Ressource — biologisch verankert, kulturell besungen und literarisch immer wieder neu beschrieben.

 

PAUSE

 

Lesung

Barbara Schibli
Autorin, Aargau
Barbara Schibli

Barbara Schibli © Benedikt Schnermann

Flimmern im Ohr, Dörlemann Verlag

Zürcher Clubszene und Frauenbewegung der 1970er- und 1980er-Jahre. Zentral ist Gina: Vorbild, Mitstreiterin und große Liebe. Die Kategorien „Freundin“, „Geliebte“ und „politische Gefährtin“ sind nicht sauber voneinander zu trennen. Und dann gibt es noch ein ganzes Netz von Frauen, engere und entferntere Freundinnen, die zu diesen beiden gehören. Hauptfigur Priskas Szene ist ein Raum, in dem Menschen sich über geteilte Erfahrungen, Musik, politische Haltung und gegenseitige Anerkennung definieren. Damit wird Freundschaft die Alternative zu einer Familie, die nicht unbedingt Schutz garantiert.

 

Lesung

Natalie Baudy & Theodora Georgieva
Natalie Baudy

Natalie Baudy © Henrik Stelter

Theodora Georgieva

Theodora Georgieva © privat

Ausgewählte Autorinnen des europäischen Projekts MEDUSA – Contemporary Playwriting in Europe

 

Moderation: Jennifer de Negri

 

 

Ort

Schloss Velthurns

Uhr

18:00

Sonntag, 23. August 2026, 18 Uhr

Freundschaften heilen in heillosen Zeiten

Lesung, Gespräch, Performance

Lesung & Gespräch

Nasrin Tabatabai & Babak Afrassiabi
Künstler*innen, Rotterdam / Brüssel
Nasrin Tabatabai and Babak Afrassiabi

Nasrin Tabatabai and Babak Afrassiabi © privat

Die Bühne – so nah und so fern

Das Künstlerduo, das aus Teheran und Isfahan stammt und heute in Rotterdam und Brüssel lebt, pflegt enge Verbindungen zu seinen Künstlerkolleg*innen und Freund*innen im Iran durch Pages, ein zweisprachiges Kunstmagazin in Farsi und Englisch, das sie 2004 ins Leben gerufen haben. Seitdem wurden elf Ausgaben veröffentlicht. Ende 2022 beschlossen sie als Reaktion auf die „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste im Iran, eine Sonderausgabe von Pages mit Texten von iranischen Dramatikerinnen und Performancekünstlerinnen herauszugeben. Unter dem Titel „Stage, so near, so far“ wird die Ausgabe seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2023 im Rahmen performativer Lesungen an verschiedenen Orten weltweit präsentiert.

Im Gespräch mit Maxi Obexer und den Künstler*innen, mit Lesungen aus dem Magazin Pages

 

Reading & Discussion

Nasrin Tabatabai & Babak Afrassiabi
Artists, Rotterdam / Brussels

Stage, so near, so far

The artist duo, originally from Tehran and Isfahan, now living between Rotterdam and Brussels, have maintained close connections with their artistic peers and friends in Iran through Pages, a bilingual (Farsi–English) artist magazine they initiated in 2004. Since then, they have published eleven issues. At the end of 2022, in response to the ongoing „Woman, Life, Freedom“ protests in Iran, they decided to dedicate a special issue of Pages to outstanding texts by Iranian women playwrights and performance makers. Titled Stage; So Near, So Far, the issue has been presented through performative readings at venues around the world since its publication in 2023.

Conversation between Maxi Obexer and the artists, followed by readings from the magazine

 

Gespräch

Max Silbernagl & Alexander van Gerven
Poetry-Slammer, Musiker (Max), Journalist (Alexander), Brixen
Max Silbernagl mit Alexander und Freunden

Max Silbernagl mit Alexander und Freunden © Alexander van Gerven

Über Best Buddies und selbstbestimmtes Leben durch Friends

Moderation: Maria Lobis

 

PAUSE

 

Lesung & Performance

Lillian Robl
Künstlerin, Autorin, München
Lilian Robl

Lilian Robl © Stefanie Kissner

Flammazúnga

Ort

Schloss Velthurns

Uhr

18:00

Montag, 24. August 2026, 18 Uhr

Freundschaften retten die Geschichte

Buchvorstellung, Gespräch, Lesung, Podiumsdiskussion

Buchvorstellung & Gespräch

Irene Kacandes / Grażyna Gross
Irene Kacandes

Irene Kacandes © Philippe Carrard

Joyce Gross

Joyce Gross © Gail Cashen

Eine unbegründete Freundschaft / A gratuitous friendship

Wie die Kindheitserzählungen einer jungen polnischen Frau durch die Hartnäckigkeit einer Freundin zu einem Buch wurden

Edited by Irene Kacandes with Joyce Gross and Aleksandra Szczepan

University of Rochester Press 2026

 

“Eigentlich gibt es überhaupt keinen Grund, warum Grażyna Gross und ich Freund*innen geworden sind”, sagt Irene Kacandes, Professorin em. am Dartmouth College, New Hampshire. “Wir haben uns zufällig in einem Restaurant in Ithaca, New York kennengelernt. Sie war 71. Ich 44. Wir aßen beide allein. Sie las ein Buch auf deutsch. Ich sprach sie auf deutsch an. Wir wechselten Briefe. Dann Emails. Sie fing an, mir kurze Texte zu schicken, in denen sie Ereignisse aus ihrer Kindheit im besetzten Polen schilderte. Als ich sah, dass sie ein größeres Publikum als nur mich verdiente, schlug ich ihr vor, gemeinsam ein Buch zu verfassen – womöglich nach dem Vorbild meines Buchs, das ich über die Familie meines Vaters während der faschistischen Besatzung Griechenlands veröffentlicht hatte. Sie lehnte diese Idee rundweg ab. Sie sah sich selbst nicht als Schriftstellerin, und schon gar nicht als gute Schriftstellerin. Ich versuchte, ihre Ablehnung zu verstehen, und ich suchte weiter nach einem Zugang zu ihrem Herzen.”

 

In addition to our friendship itself, the genesis of my latest book and this talk  is unusual because of a strange combination of Grażyna’s self image and my stubborness. She had started sharing short pieces of writing that obviously were recounting events in her childhood. I seemed to be the sole reader of these vignettes, and when I felt pretty certain they deserved a larger audience than just me, I suggested we create a book together using as a possible model an account I had just published about my paternal family during the Fascist Occupation of Greece. She rejected that idea out of hand. She didn’t think of herself as a writer and certainly not as a good writer and she wanted to keep her own identity and that of others secret. But I kept trying to find a way in.

Moderation: Maxi Obexer

 

Lesung & Gespräch

Awadalla
Madi Awadalla

Madi Awadalla © Omar Abogabal

Die Hand eines Freundes halten, während wir rennen / Holding a friend’s hand as we run

Autor*, Historiker*, Kairo / Berlin

 

Ein Gespräch über Freundschaft, die durch Erinnerung, politische Zäsur, Exil und Überleben geprägt ist. Der Text „Remember a Revolution“ reflektiert die ägyptische Revolution, was von ihr in der Gegenwart übrig ist, und wie Intimität und Freundschaft durch Vertreibung, Verlust und Rückkehr transformiert werden.

 

Speaking about friendship as something shaped by memory, political rupture, exile, and survival.
“Remember a revolution” reflects on the Egyptian revolution, what remains of it in the present, and how intimacy and friendship are transformed by displacement, loss, and return.
Moderation: Maxi Obexer

 

PAUSE

 

Podiumsdiskussion

Freundschaften halten zusammen

Zivilgesellschaftliche Organisationen, interdisziplinäre Allianzen, künstlerische Kollektive

 

Mohsen Farsad (Iran / Bozen), Sophie Baumgartner (Südtirolo Pride), Jan Geiger (Netzwerk Münchner Theatertexter*innen), Bernhard Studlar (Wiener Wortstätten), Miriam Zenorini (Vintlerhof / Brixen)
Mohsen Farsad

Mohsen Farsad © privat

Sophie Baumgartner

Sophie Baumgartner © Maja Clara

Jan Geiger

Jan Geiger © Priscillia Grubo

Bernhard Studlar

Bernhard Studlar © Martina Knoll

Miriam Zenorini

Miriam Zenorini © Meike Hollnaicher

Sie alle verkörpern gemeinschaftliches Operieren gegenüber politischer Kälte, gesellschaftlicher Ausgrenzung oder neoliberaler Ausschlusspolitik. Sie stellen ein wichtiges Korrektiv dar und sind auf ihre Weise bedeutsam für den kulturellen und zivilgesellschaftlichen Fortschritt.

Moderation: Nina Schröder

Ort

Schloss Velthurns

UHR

18:00

Dienstag, 25. August 2026, 18 Uhr

Die Freundschaften der Tiere

Vortrag, Gespräch, Lesung, Konzert

Vortrag & Gespräch

Ismeni Walter
Wissenschafts- und Umweltjournalistin, Professorin an der Hochschule Ansbach
Ismeni Walter

Ismeni Walter © Bärbel Miemietz

Biesties & Besties: Freundschaft im Tierreich – Was Freundschaft unter Tieren bedeuten kann

Freunde fürs Leben – das gibt es auch bei Tieren. Primaten, Elefanten, Hyänen, Delfine, aber auch Raben, Papageien, Fledermäuse und sogar manche Fische tun sich freundschaftlich zusammen, manchmal sogar über Artgrenzen hinweg. Ein weiterer Hinweis, dass die Sonderstellung, die der Mensch im Tierreich für sich beansprucht, nicht wirklich existiert.

 

Lesung & Gespräch

Matteo Jamunno
Autor, Musiker, Künstler, Wien / Bozen
Matteo Jamunno

Matteo Jamunno © Matteo Groppo

“Che siamo amici a fare?” / “Wozu sind wir Freunde?”

„Che siamo amici a fare?“ ist ein poetischer Text aus Matteo Jamunnos Literatur- und Jazzprojekt „Favole della buia notte“, das er gemeinsam mit dem Musiker Marco Stagni entwickelt. Der Text entstand aus der Erinnerung an einen Freund, der ihn früh zum Schreiben und zur Musik brachte und der sich im Alter von 22 Jahren das Leben nahm. Ausgehend von diesem Verlust beschäftigt sich Matteo Jamunnos Lesung mit Freundschaft, Trauer und der Frage, wie Menschen auch nach ihrem Tod Teil unseres Lebens bleiben können. Wie Erinnerung zu einer Form von Liebe wird und wie eine Freundschaft auch nach 23 Jahren weiterleben kann.

 

PAUSE

 

Vortrag & Gespräch

Martin Lintner
Professor für Moraltheologie und Spirituelle Theologie, Dekan der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen
Martin Lintner

Martin Lintner © privat

Was kennzeichnet die Beziehung zwischen Mensch und Tier? Eine Spurensuche

Ist die wahre Freundschaft, wie Augustinus sagt, die Übereinstimmung in geistigen Dingen, das gemeinsame Streben nach Wahrheit, der Wunsch, für immer in einer ewigen Wirklichkeit verbunden zu sein? Vor dem Hintergrund dieses Freundschaftsverständnisses stellt sich die Frage, wie es zwischen Menschen und Tieren Freundschaft geben könne. Doch trifft die Beschreibung zu? Was kennzeichnet die Beziehung von Menschen und Tieren?

 

 

Konzert

Brixner Beschwerdechor
Beschwerdechor

Beschwerdechor © Arnold Ritter

Bread and roses – Lieder zur Freundschaft

Für die Summer School Südtirol präsentiert der Chor neue Lieder zum Thema Freundschaft und ergänzt bekannte Stücke um neue Perspektiven. Dabei geht es um Freunderlwirtschaft, um Männerbünde, um Freundschaften unter Gleichen und Ungleichen und um eine hymnische Würdigung von Frauenfreundschaften. Neben den neuen Songs dürfen auch einige Beschwerdechor-Klassiker nicht fehlen.

 

Moderation: Jennifer de Negri

 

Ort

Schloss Velthurns

Uhr

18:00

Biografien

Bernhard Studlar, Mentor

Bernhard Studlar wurde in Wien geboren. Er studierte „Szenisches Schreiben“ an der UdK Berlin. Sein Stück „Transdanubia Dreaming“ gewann den Preis des Heidelberger Stückemarktes und wurde 2003 am Burgtheater Wien uraufgeführt. Auftragswerke u.a. für das Schauspielhaus Hamburg, Burgtheater Wien und das Slowakische Nationaltheater Bratislava. Bernhard Studlar schreibt Theaterstücke sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. 2005 gründete er zusammen mit Hans Escher, das Autor:innentheaterprojekt WIENER WORTSTAETTEN, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist.

Maxi Obexer, Mentorin, Team

Maxi Obexer ist Schriftstellerin und Theaterautorin. Gründerin der Summer School Südtirol 2015. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Gastprofessorin an zahlreichen US-amerikanischen Universitäten, unter anderem am Dartmouth College und an der Georgetown University, unterrichtet regelmäßig am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und an der UDK in Berlin. Preisträgerin der Poetik Dozentur der Alice-Salomonon-Hochschule 2023. Von ihr erschienen, neben rund 20 Theaterstücken, der Roman „Europas längster Sommer“ sowie das vielfach preisgekrönte Hörspiel „Illegale Helfer“. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Unter Tieren“ im Weissbooks Verlag, 2024. Mehr hier.

Theresa Seraphin, Mentorin

Theresa Seraphin ist freie Autorin und Dramaturgin. 2016 gründete sie zusammen mit Raphaela Bardutzky das NETZWERK MÜNCHNER THEATERTEXTER*INNEN (NMT), in dessen künstlerischem Leitungsteam sie bis heute ist. Als Autorin hat sie einen Schwerpunkt auf kollektiven Arbeitsprozessen und offenen Projektentwicklungen. Wiederkehrende Themen ihrer Arbeit sind Feminismus, Trauma sowie Queerness und linker Aktivismus. Für ihr Jugendstück ERIK*A (UA 2023 an der Schauburg München) erhielt sie den Jugendstückpreis des Heidelberger Stückemarktes 2024. Die Tanzproduktion UNISONO (2023, MAKEMAKE produktionen, WUK) ist nominiert für den STELLA* Darstellender.Kunst.Preis. für junges Publikum 2024. Seraphin veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien, so u.a. in der Literaturzeitschrift JENNY, MISCHEN, Zeit online oder dem Jahrbuch der Lyrik 2024.

Anna Heiss, Team

Kulturmanagerin, bei der Summer School Südtirol zuständig für Rechnungslegung

Maria Lobis, Team

PR-Fachfrau und Journalistin, bei der Summer School Südtirol zuständig für Kommunikation

Jenny de Negri, Team

Autorin, Medienkünstlerin und Kuratorin, bei der Summer School Südtirol zuständig für Co-Kuration und Abendleitung

Carmen Torggler, Team

Lehrperson für das Fach Ernährungslehre, bei der Summer School Südtirol zuständig für Organisation

Anne Schneider, Team

im Lektorat und mit Dienstleistungen für Autor:innen tätig, bei der Summer School Südtirol zuständig für die Website

Autor:innen, Stipendiat:innen, Referent:innen 2026

PDF

Schloss Velthurns

Publikum
© Jörg Oschmann

Schlossgarten
© Jörg Oschmann

Lungomare
© Jörg Oschmann

Publikum
© Jörg Oschmann

Eröffnung
© Jörg Oschmann

Vortrag im Schlosssaal
© Jörg Oschmann

Radoarhof

Kathrin Röggla
© Andreas Schmidt

Monika Hauser
© Anna Verena Müller/medica mondiale

Gespräche

Barbara Plagg
© Jörg Oschmann

Carlo Gallo

Maxi Obexer
© Jörg Oschmann

Maria CM Hilber

Musik
© Jörg Oschmann

Sasha Marianna Salzmann

Werkstattgespräche

Forum
© Jörg Oschmann